Neues Journal erschienen: Potenzialanalyse öffnet Schülern/innen die Augen für eigene Stärken

Jenny Brand möchte Fotografin werden. Die Schülerin aus Jena erzählt im neuen Bildungsketten-Journal, wie sie durch die Potenzialanalyse ihre Stärken entdeckt hat – der erste Schritt zur Berufsorientierung. Mit überraschenden Ergebnissen.

Den richtigen Beruf finden, das ist gar nicht so schwer. Die Potenzialanalyse bzw. Kompetenzfeststellung bereitet Schüler/innen in der 7. oder 8. Klasse auf die Berufswahl vor. Fernab von Schulnoten und Leistungsdruck. Jenny ist gut in Teamarbeit, kann Ideen entwickeln und hat handwerkliches Geschick. Darüber war die Schülerin total verblüfft.

Jenny Brand baut für die Potenzialanalyse eine Stadt aus Papier.

Die zweite Ausgabe des Bildungsketten-Journals widmet der Potenzialanalyse das Schwerpunktthema. Es zeigt am Beispiel der Lobdeburgschule Jena, welchen Nutzen die Potenzialanalyse für Schüler/innen, Lehrkräfte und Ausbildungsbetriebe haben kann.

„Die Eltern zum Beispiel schätzen die gute Berufsvorbereitung und unseren hohen Praxisanteil“, erklärt Schulleiterin Barbara Wrede. Das Land Thüringen setzt die Potenzialanalyse (dort heißt sie Kompetenzfeststellung) seit vielen Jahren erfolgreich ein. Ein Effekt: Deutlich weniger Auszubildende brechen die Ausbildung ab.

 

Vorbildrolle für Stadt Hagen und Ennepe-Ruhr-Kreis

Schulleiterin Barbara Wrede: „Die Eltern schätzen unseren hohen Praxisanteil.“

Städte und Gemeinden tun viel für die Förderung junger Menschen. Eine Vorbildrolle spielen die Stadt Hagen und der Ennepe-Ruhr-Kreis in Nordrhein-Westfalen. Gemeinsam sorgen sie mit ihrer Kommunalen Koordinierung dafür, dass mehr Jugendliche den Weg in die betriebliche Ausbildung finden – ganz ohne Streit um Zuständigkeiten.

In allen Bundesländern kümmern sich Fachkräfte am Übergang Schule-Beruf darum, dass Jugendliche den Sprung in die Ausbildung schaffen. Die praktischen Arbeitshilfen der Servicestelle Bildungsketten geben Anregungen für die tägliche Arbeit an der Basis. Im neuen Journal werden alle Arbeitshilfen übersichtlich vorgestellt.

Eine wichtige Funktion haben die Eltern, wenn es um die Berufsorientierung ihrer Kinder geht. Im Serviceteil erhalten die Leserinnen und Leser Tipps für neue Formen und Wege der  Elternansprache. Ebenso enthält das neue Journal nützliche Internetlinks und Literaturtipps zu den Themen Kommunale Koordinierung, Berufsorientierung und Netzwerkarbeit.

Wie gefällt Ihnen die zweite Ausgabe?

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ihre Kritik. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@bildungsketten.de.

Diskutieren Sie mit anderen Leserinnen und Lesern über die Themen der zweiten Ausgabe auf der Lern- und Arbeitsplattform http://www.qualiboxx.de/. Dort beteiligen sich rund 1.000 Bildungsketten-Fachkräfte am Austausch.

„Die zweite Ausgabe des Bildungsketten-Journals soll dazu beitragen, die Akzeptanz der Potenzialanalyse bei Eltern und Lehrkräften als Instrument zur Berufsorientierung zu steigern“, sagt Michael Schulte von der Servicestelle Bildungsketten.

Das Bildungsketten-Journal ist kostenlos bestellbar unter www.bildungsketten.de/publikationen.

Publikationen

  • Bildungsketten Journal 2/2013 ID = 1683

    Titelbild der Publikation

    "Jetzt weiß ich, was ich alles kann"

    2013, 39 Seiten
    Bestell-Nr.: 30889

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 5,87 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/Bildungsketten-Journal_2.pdf)

  • Bildungsketten Journal 1/2012 ID = 1751

    Titelbild der Publikation

    Die Nahtstellen-Manager (unveränderter Nachdruck)

    2012, 36 Seiten
    Bestell-Nr.: 30768

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 4,32 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/Bildungsketten_Journal_1_2012_neu.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung

    • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    • Michael Schulte
    • Telefonnummer: 0228/107-2336
    • E-Mail-Adresse: michael.schulte@bibb.de