Strukturen schaffen

Deutschland
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ESF-Bundesprogramm
Berufseinstiegsbegleitung
bis Ende 2018


Ausgewählte Schulen: 2987
Teilnehmer/innen-Plätze: 25410


Die Länder haben verschiedene Konzepte zur Berufsorientierung. Die Förderinstrumente und -programme der Bildungsketten sind in diesen Landeskonzepten verankert, insbesondere schulische Berufsorientierungskonzepte, regionale Koordinierung und  Integration in Ausbildung (siehe Grafik). „Die Länder entwickeln aufbauend auf ihren jeweiligen Programmen und Strukturen sowie in Zusammenarbeit mit dem Bund ein kohärentes Konzept für die Berufsorientierung und den Übergang von der Schule in den Beruf“, heißt es in der Vereinbarung zur Allianz für Aus- und Weiterbildung.

Vereinbarungen zwischen Bund, Bundesagentur für Arbeit und Ländern

Ein Instrument hierfür sind konkrete Vereinbarungen im Rahmen der Initiative Bildungsketten. Diese werden zwischen Bund (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Arbeit und Soziales), Ländern und den Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit zu verschiedenen Förderinstrumenten und strukturbildenden Elementen geschlossen. Das Ziel: die Instrumente landesweit verbindlich einführen und verstetigen. Dadurch wird auch die Förderphilosophie der Bildungsketten  – „Prävention statt Reparatur“ – in die Länder getragen. Mit folgenden Ländern wurden entsprechende Vereinbarungen getroffen: Hessen, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen.


Regionale Koordinierung

Zudem sorgen die Länder dafür, dass die Förderangebote und Maßnahmen zur Berufsorientierung und im Übergangsbereich in ihrer Region verbindlich koordiniert werden. Sie setzen den Rahmen für die Kooperation zwischen Schule, Arbeitsagenturen, Jobcentern und Trägern der Jugendhilfe.

Der Bund und die Bundesagentur für Arbeit unterstützen Länder und Kommunen dabei, verbesserte Kooperationen zwischen Schulen, Agenturen für Arbeit, Jobcentern und Trägern der Jugendhilfe aufzubauen. Beispielhaft für diesen strukturellen Ansatz stehen sogenannte Jugendberufsagenturen aus dem „Arbeitsbündnis Jugend und Beruf“ oder Transferagenturen zum Programm „Lernen vor Ort“, welche dabei helfen, ein verbindliches Bildungsmonitoring in Regionen zu etablieren.

In dieser Rubrik erfahren Sie mehr über die Strategien der Länder in den Bereichen Berufsorientierung, berufliche Ausbildung und Fachkräftesicherung. Eine Übersicht zu den spezifischen Aktivitäten der 16 Bundesländer sowie Daten zur Berufseinstiegsbegleitung geben die Länder-Seiten.

Ansprechpartner

  • Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung

    • Robert-Schuman-Platz 3
    • 53175 Bonn
    • Telefonnummer: 0228/107-1220
    • Faxnummer: 0228/107-2887
    • Homepage: http://www.bildungsketten.de
    • Leiter Servicestelle
    • Jens Peschner
    • Telefonnummer: 0228/107-1032
    • E-Mail-Adresse: peschner@bibb.de
    • Stv. Leiterin Servicestelle
    • Satiye Sarigöz
    • Telefonnummer: 0228/107-2824
    • E-Mail-Adresse: satiye.sarigoez@bibb.de