Berufsorientierung: Probieren, wie's läuft

Vielfältige Programme sinnvoll verzahnt

Ab Klasse 8 können Jugendliche an einer praxisnahen Berufsorientierung teilnehmen. Die Schülerinnen und Schüler erproben dabei ihre Neigungen, lernen neue Tätigkeitsbereiche kennen – und schöpfen aus praktischen Erfahrungen Selbstvertrauen und Zuversicht.

Bei der Berufsorientierung können die Jugendlichen aus einem vielfältigen Angebot ihre Bausteine wählen. So bietet die Bundesagentur für Arbeit eine vertiefte Berufsorientierung an. Die Internetseite www.planet-beruf.de informiert über alle Themen rund um Berufswahl, Bewerbung und Ausbildung. Für Schülerinnen und Schüler eine wichtige Hilfe, sich über ihre Berufswegeplanung klar zu werden. Wer mehr über seinen Traumjob wissen möchte, findet im Internetportal www.berufe.tv gleich den passenden Film: Ob Altenpfleger, Kfz-Mechatroniker oder Zahntechniker – zu fast allen anerkannten Ausbildungsberufen berichten Auszubildende aus ihrem Arbeitsalltag.

Einen Einblick in verschiedene Berufsfelder gibt das Berufsorientierungsprogramm des BMBF. Dieses sieht die Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten vor. In der Potenzialanalyse stellen die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Neigungen und Kompetenzen fest. Danach haben sie bei den Werkstatttagen die Chance, zwei Wochen lang mindestens drei Berufsfelder kennenzulernen. Erfahrene Ausbilder leiten sie während der Arbeit an der Werkbank fachlich an.

Schulen und Berufsberatung bieten individuelle Betreuung

Die Schulen runden mit der Berufsberatung der örtlichen Agentur für Arbeit mit ihren gemeinsamen Berufsorientierungsstrategien das Angebot ab. Berufsorientierungslehrer besuchen zum Beispiel mit ihren Schülerinnen und Schülern Betriebe in der Region und helfen gemeinsam mit der Berufsberatung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz.

Zur Berufsorientierung gehört auch, dass die Berufseinstiegsbegleiter die Jugendlichen bei der Auswahl, Durchführung und Nachbearbeitung von Praktika unterstützen. Es können aber auch Jugendliche an Programmen wie BOP teilnehmen, die nicht von der Berufseinstiegsbegleitung gefördert werden.

Ansprechpartner

  • Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung

    • Robert-Schuman-Platz 3
    • 53175 Bonn
    • Telefonnummer: 0228/107-1220
    • Faxnummer: 0228/107-2887
    • Homepage: http://www.bildungsketten.de
    • Leiter Servicestelle
    • Jens Peschner
    • Telefonnummer: 0228/107-1032
    • E-Mail-Adresse: peschner@bibb.de
    • Stv. Leiterin Servicestelle
    • Satiye Sarigöz
    • Telefonnummer: 0228/107-2824
    • E-Mail-Adresse: satiye.sarigoez@bibb.de