Präventive Förderung schafft berufliche Perspektiven

Stärken und Talente erkennen

Jede Schülerin und jeder Schüler steht irgendwann vor der schwierigen Frage: Welchen Beruf möchte ich einmal ergreifen? Welche Stärken habe ich? Die Potenzialanalyse liefert eine erste Tendenz: Teamplayer, handwerklich geschickt, künstlerisch begabt – viele Jugendliche sind positiv überrascht, wenn sie das Ergebnis erhalten. Es bestärkt die jungen Menschen in ihren Qualifikationen. Es zeigt ihnen, wo sie noch nachbessern können. Und es dient als Kompass für eine strukturierte Berufsorientierung.

Hier gibt es viele Möglichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler sammeln ihre ersten Erfahrungen. Dabei arbeiten die Schulen eng mit Betrieben der Region zusammen. Eine Partnerschaft, von der alle profitieren: die Schüler, weil sie eine realistische Berufswahl treffen. Die Betriebe, weil sie Kontakte zu motivierten Bewerberinnen und Bewerbern um einen Ausbildungsplatz knüpfen. Die Lehrer, weil sie ihren Schülerinnen und Schülern zu einem bestmöglichen Start ins Berufsleben verhelfen.

Erstes Ausbildungsjahr bestehen

Beim Übergang von der Schule ins Berufsleben benötigen manche Schülerinnen und Schüler mehr Unterstützung als andere. Für diesen Fall stehen die Berufseinstiegsbegleiter (BerEb) bereit – Berufstätige mit besonderer Berufs- und Lebenserfahrung. Sie helfen Jugendlichen mit Förderbedarf, wann immer es erforderlich ist: bei Problemen in der Schule, bei Ärger im Ausbildungsbetrieb oder bei Stress in der Familie. Die BerEb sind wie eine stabile Kette, an der sich ihre Schützlinge festhalten und schwindelfrei ihren Weg bestreiten können.

Der Schulabschluss ist die erste große Etappe, danach folgt der Sprung in die Berufsausbildung. Das erste Lehrjahr gilt als besonders kritisch. Mit den BerEb an ihrer Seite fällt es den Auszubildenden leichter, sich in ihrer neuen Rolle zurechtzufinden. Die ehrenamtlich tätigen Ausbildungsbegleiterinnen und -begleiter des Senior Experten Service (SES) ergänzen das Angebot. Sie begleiten den Lehrling bei Bedarf bis zum Abschluss. So werden die jungen Menschen zu den Fachkräften, die immer dringender benötigt werden. Und die Akteure der Initiative Bildungsketten hätten ihren Auftrag erfolgreich erfüllt.

Berufseinstiegsbegleitung erleichtert Übergang

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Ansprechpartner

  • Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung

    • Robert-Schuman-Platz 3
    • 53175 Bonn
    • Telefonnummer: 0228/107-1220
    • Faxnummer: 0228/107-2887
    • Homepage: http://www.bildungsketten.de
    • Leiter Servicestelle
    • Jens Peschner
    • Telefonnummer: 0228/107-1032
    • E-Mail-Adresse: peschner@bibb.de
    • Stv. Leiterin Servicestelle
    • Satiye Sarigöz
    • Telefonnummer: 0228/107-2824
    • E-Mail-Adresse: satiye.sarigoez@bibb.de