Regionalkonferenz Göttingen: Guter Draht zur Praxis

11.10.2011 | Göttingen

Mit der ersten Regionalkonferenz in Göttingen trägt die Initiative Bildungsketten den bildungspolitischen Prozess in die Regionen. Dabei beteiligen sich Praktiker von der Basis an Fachdiskussionen. Das Ziel: Relevante Themen diskutieren, Fragen bündeln und Handlungsfelder definieren im Übergang Schule und Beruf.

Praktiker bündeln Themen

Die erste Regionalkonferenz der Bildungsketten geht in Göttingen an den Start.

Ein guter Draht zur Praxis zeichnet die Initiative Bildungsketten aus. Das bewies bereits der erfolgreiche Auftaktkongress im Mai 2011 in Berlin. Jetzt tragen die Akteurinnen und Akteure der Bildungsketten den Dialog in die Regionen. Den Auftakt machte der Nordwesten am 11. Oktober 2011 in Göttingen. Dort kamen 100 Gäste aus Bildung, Politik und Wirtschaft zu Fachgesprächen zusammen.

Die Regionalkonferenzen verstehen sich als Bindeglied zwischen Praxis und Politik. Das bedeutet: Was Berufseinstiegsbegleiter, Lehrer und Ausbilder in den Konferenzen besprechen, diskutiert die Länderbegleitgruppe auf politischer Ebene weiter. „Dadurch stellen wir sicher, dass Ideen und Impulse von der Basis den Weg in die politischen Gremien auf Länderebene finden“, erklärt Jens Peschner, Leiter der Servicestelle Bildungsketten. Die Länderbegleitgruppe trägt strategisch dazu bei, das Berufsbildungssystem zu verbessern.

Starkes Signal der Bildungsketten-Akteure

Welchen Stellenwert die Bildungsketten aus landespolitischer Sicht einnehmen, erläuterte Arnhild Nitschke vom Niedersächsischen Kultusministerium. Die Initiative Bildungsketten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung passe „komplett in die niedersächsische Bildungslandschaft hinein“, sagte Nitschke zur Begrüßung. 

In Göttingen sendeten die Akteurinnen und Akteure der Bildungsketten ein starkes Signal aus, den bildungspolitischen Entwicklungsprozess regional zu begleiten. Erstmals tagten fünf Fachforen zu Themen rund um Potenzialanalyse, Berufsorientierung, Coaching/Begleitung, Kooperation mit der Wirtschaft und Bildungsketten in Förderschulen. Die Diskussionskultur war ähnlich konstruktiv und offen wie schon beim Berliner Auftaktkongress im Mai 2011.

Premiere für neue Bildungsketten-Community

Die Fachforen laufen online in virtuellen Gruppen weiter. So erlebte die neue Bildungsketten-Community auf www.qualiboxx.de ihre Premiere. Zahlreiche Praktiker haben sich bereits angemeldet.

Auch Sie können sich an aktuellen Diskussionen beteiligen, eigene Themen setzen und sich mit anderen Bildungsketten-Akteuren vernetzen. Die Teilnahme ist einfach und kostenlos. Eine aktuelle Frage für jede Fachgruppe ist gesetzt und soll den Einstieg erleichtern.

Ansprechpartner

  • Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung

    • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    • Michael Schulte
    • Telefonnummer: 0228/107-2336
    • E-Mail-Adresse: michael.schulte@bibb.de