Ausbildung trotz schlechter Noten:
Wie die Potenzialanalyse dabei hilft

Für die Schulnoten ihrer Auszubildenden interessiert sich die Großbäckerei K & U kaum. Sogar mit mehreren Vieren auf dem Zeugnis hat der Nachwuchs eine Chance. Denn das Unternehmen wählt seine Bewerber/innen nach einer Potenzialanalyse aus. Drei junge Menschen erzählen, wie sie ihren Einstieg in die Arbeitswelt geschafft haben – trotz schlechter Schulnoten.

Noten sind nur die halbe Wahrheit

Corinna Krefft-Ebner hat schon viele Schulzeugnisse gesehen. „Doch Noten sind nicht alles“, sagt die Bezirksleiterin bei K & U in Neuenburg am Rhein, wenn es um das Thema Bewerbungen geht. Mit einer Potenzialanalyse kann das Unternehmen besser erkennen, welche verborgenen Kompetenzen seiner Bewerberinnen und Bewerber mitbringen und ob sie zum Berufsbild passen.

So fragt die Potenzialanalyse nach beruflichen Interessen,  Leistungsvermögen und persönlichen Eigenschaften. Beispiele: Ob jemand genau und zuverlässig arbeitet, gut im Teamwork ist und sich selbst motivieren kann? Wer hier punktet, bekommt zunächst einen Praktikumsplatz. Wenn alles gut läuft und der persönliche Eindruck stimmt, winkt ein Ausbildungsvertrag.

Es kann sich lohnen, auch junge Menschen mit schlechten Schulnoten einzustellen. Das belegen die beruflichen Laufbahnen von Katharina Arlt, Mahmoud Fadel und Armin Heinl.

Katharina Arlt: Schlechte Schulnoten, doch als Auszubildende begehrt Mahmoud Fadel: Kein gutes Zeugnis, aber zuverlässiger Teamplayer Armin Heinl: Schulverweis abgewehrt, jetzt Führungskraft von morgen

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