Veranstaltungen
29. Oktober 2026, Berlin: Fachtag der „Aktion zusammen wachsen“
Patenschafts- und Mentoringprojekte bieten Kindern und Jugendlichen auf vielfältige Weise eine individuelle und unbürokratische Hilfe. Die „Aktion zusammen wachsen“ ermöglicht die Vernetzung von Patenschafts- und Mentoringprojekten, die Kinder und Jugendliche in ihrer Sprach- und Lesekompetenz fördern, sie auf ihrem Bildungsweg begleiten und beim Übergang in Ausbildung und Beruf stärken. Am 29. Oktober 2026 lädt die Aktion zum Fachtag ins dbb forum in Berlin ein. Unter dem Thema „Auf den Anfang kommt es an – Wie frühe Bildungserfolge den Start ins Berufsleben erleichtern“ bietet die Veranstaltung allen Fachkräften, Engagierten aus Projekten und Interessierten mit dem Schwerpunkt „Übergang von der Schule in den Beruf“ die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildung.
Im Mittelpunkt stehen die Chancen eines Einsatzes von Patenschafts- und Mentoringprojekten als Unterstützung der Schulen und die Frage, wie Projekte die bestehenden Strukturen am Übergang Schule-Beruf stärken und ergänzen können. Carsten Schülke, Leiter der Servicestelle Berufliche Orientierung | Bildungsketten, beteiligt sich an einer Podiumsdiskussion / Fachforum zum Thema Hand in Hand – Bildungsübergänge gelingend gestalten.
Weitere Informationen: Anmeldung und Programm sowie Infos zur „Aktion zusammen wachsen“
30. Oktober 2026, Wismar: Netzwerk- und Abschlusstagung Kompass M-V Transfer
Kompass M-V – ein BMBFSFJ-gefördertes Verbundprojekt des Unternehmerverbands Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V., der Hochschule Wismar und der Universität Rostock, das Studienzweifel und Studienabbruch entgegenwirkt – lädt Netzwerkakteure, Beratende, Unternehmensvertretungen und weitere Interessierte zu seiner Netzwerk- und Abschlusstagung nach Wismar ein. Die Tagung bietet fachliche Impulse und erkenntnisreiche Perspektiven aus Beratung, Schule und Unternehmen. Workshops befassen sich mit blinden Flecken in der Beratung, mit der Gewinnung von Studienabbrecherinnen und -abbrechern als Mitarbeitende und mit (Belastungs-)Grenzen der jungen Menschen. Zudem besteht die Möglichkeit zum Austausch, zur Diskussion und Vernetzung rund um die Themen Arbeit, Sinn und Chancengleichheit im Kontext Studienzweifel und Studienabbruch.
Programmübersicht der Netzwerk- und Abschlusstagung Kompass M-V Transfer
3. – 4. November 2026, Bonn: Vernetzungsveranstaltung "ÜBS connect"
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) möchte mit der Veranstaltung "ÜBS connect" einen lebendigen Dialograum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Weiterentwicklung schaffen. Ziel ist, die überbetriebliche Ausbildung weiter zu stärken und ihre Attraktivität nachhaltig zu erhöhen. Neben Austauschformaten und parallelen Sessions bietet die Veranstaltung die Ausstellung "Ausbildungswelten entdecken: Konzepte, Ausstattung, Praxis", auf welcher Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS) praxisnah zeigen, wie sie ihre Ausbildung gestalten.
9. November 2026, Erfurt: Fachtagung "Durch Vernetzung Teilhabe fördern" der KAUSA-Landesstelle Thüringen
Die Fachtagung bietet eine Plattform für den fachlichen Austausch guter Praxis und die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Migration, Ausbildung und Arbeitsmarkt in Thüringen. In ihrem Grußwort spricht Beate Meißner, Justiz- und Migrationsministerin in Thüringen, über die gemeinsame Gestaltung der Zukunft. Einen Rückblick auf Herausforderungen und Erfolge der KAUSA-Landesstelle bietet danach die KAUSA-Projektleiterin Olena Havrysh. Vier Workshops befassen sich mit der wirksamen Gestaltung von regionalen Netzwerken, dem Aufenthaltsrecht bzw. Zugang zum Arbeitsmarkt, dem Konfliktmanagement in internationalen Teams sowie der Rolle der Eltern beim Übergang in eine duale Ausbildung. Einen Überblick über Zuwanderung bietet Annett Roswora, Stellvertretende Integrationsbeauftragte beim Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz. Abschließend findet eine Fishbowl-Diskussion zur Vernetzung und Zusammenarbeit mit Wirkung statt.
19. November 2026, Berlin: Fachtagung "Zukunft ist kein Zufall!" - Zur Bedeutung nachschulischer Orientierungsprogramme
Die Fachtagung des VerOnika up!-Verbundes und des Netzwerks Orientierungs(studien)-programme richtet sich an die Praxis und Wissenschaft im Feld der Berufsorientierung sowie an die Bildungspolitik. Die Sessions befasst sich mit den Menschen, die an den Orientierungsprogrammen teilnehmen, dem erfahrungsbasierten Lernen in der Praxis, den Bildungswegen nach dem Orientierungsprogramm und der Verortung von Orientierungsprogrammen. Veranstalter der Fachtagung sind der VerOnika up! – Verbund in Kooperation mit dem Netzwerk OSP e.V. i.G. gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIHL).
26. – 27. November 2026, Stuttgart: Jahreskongress Berufliche Bildung 2026 (jakobb)
„Ausbildung verbindet – Schule und Betrieb im Dialog“ ist das Motto des Kongresses, auf welchem Bildungsakteure über die Zukunft der dualen Ausbildung diskutieren. Ausbildende, Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulträger haben hier die Möglichkeit, sich mit Expertinnen und Experten aus Forschung, Kammern, Schule und Politik auszutauschen. Schwerpunkte des Kongresses sind: Nachwuchsgewinnung, Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz, Digitalität, Diversität und kreative Ausbildung.
3. Dezember 2026, Berlin: 10. Dialogforum „Integration durch Bildung“
Das 10. Dialogforum ermöglicht einen Austausch auf Bundesebene zu dem Thema „Bildungschancen von Mädchen und Frauen mit Migrationsgeschichte“. Warum sind Mädchen und Frauen zahlreichen Hürden beim Übergang in Ausbildung und Studium ausgesetzt? Wie kann es gelingen, die jungen Frauen bei der Bildung und im Berufsleben zu stärken? Sind dafür strukturelle Veränderungen im Bildungssystem und in Bildungsinstitutionen erforderlich? Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der Veranstaltung besprochen.
Nach Einstiegsimpulsen aus Forschung und Praxis folgen Best Practice-Blitzlichter – als ein erfolgreiches Beispiel präsentiert die Projektleiterin Olena Havrysh die KAUSA-Landesstelle Thüringen. Im Anschluss können sich die Teilnehmenden in einem offenen Format über die übergeordnete Frage „Was braucht es, damit Mädchen und Frauen mit Migrationsgeschichte ihre Talente und Bildungspotenziale besser zur Entfaltung bringen können?“ austauschen.