Informationen in Leichter Sprache

Herzlich willkommen!
Sie sind auf der Internet-Seite der Initiative Bildungsketten.
 

Was ist die Initiative Bildungsketten?

Initiative bedeutet:
Eine Initiative ist ein Zusammenschluss.
Zum Beispiel von Bürgerinnen, Bürgern, Schulen und Firmen.
Sie haben ein gemeinsames Ziel.

Die Initiative Bildungsketten ist eine Initiative
vom Bundes-Ministerium für Bildung und Forschung,
vom Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales
und von der Bundes-Agentur für Arbeit.
Die Abkürzung für Bundes-Ministerium für Bildung und Forschung ist BMBF.
Die Abkürzung für Bundes-Ministerium für Arbeit und Soziales ist BMAS.
Die Abkürzung für Bundes-Agentur für Arbeit ist BA.

Bundes-Ministerien haben verschiedene Aufgaben.
Das BMBF ist in Deutschland für die Bereiche Bildung und Forschung zuständig.
Das BMAS ist für die Bereiche Arbeit und Soziales zuständig.

Die BA ist in Deutschland für viele verschiedene Bereiche am Arbeits-Markt zuständig.

Die Initiative Bildungsketten unterstützt Schülerinnen und Schüler dabei,
den Übergang von der Schule in die Berufswelt zu schaffen.

Das bedeutet:
Man soll Schülerinnen und Schüler
schon in der Schule besser fördern.
So können viele Schülerinnen und Schüler
ihren Schulabschluss schaffen.

Man will damit vermeiden,
dass sie lange auf eine Ausbildung warten müssen.

Außerdem ist es wichtig, dass Schülerinnen und Schüler
sich verschiedene Berufe anschauen können.
Das können sie durch ein Praktikum machen.
Dadurch wissen sie,
ob ihnen ein Beruf gefällt oder nicht.
Das nennt man auch Berufs-Orientierung.
Der lange Name für die Initiative heißt Abschluss und Anschluss
Bildungsketten bis zum Ausbildungs-Abschluss
.
Die Initiative startete im Sommer 2010.
Es gibt bereits mehrere Förder-Programme für Ausbildungen.
Die Initiative Bildungsketten arbeitet
mit den anderen Förder-Programmen zusammen.
 

Stärken und Talente erkennen

Die Potenzial-Analyse

Potenzial bedeutet Leistung, Können oder Fähigkeiten.
Eine Analyse ist eine Untersuchung.

Jede Schülerin und jeder Schüler
steht irgendwann vor der schwierigen Frage:
Welchen Beruf möchte ich einmal machen?
Welche Stärken habe ich?

Die Potenzial-Analyse kann
den Schülerinnen und Schülern dabei helfen.
Bei dieser Analyse schaut man,
welches Potenzial eine Schülerin oder ein Schüler hat.

Kann die Person gut in einer Gruppe arbeiten?
Ist die Person handwerklich geschickt?
Ist die Person künstlerisch begabt?

Dadurch erfahren die Schülerinnen und Schüler,
was sie können und was sie noch nicht so gut können.
Das hilft ihnen dabei, sich für den richtigen Beruf zu entscheiden.
 

Berufs-Orientierung

Die Schulen arbeiten eng mit Firmen aus der Umgebung zusammen.
Die Schülerinnen und Schüler können dadurch
in verschiedenen Firmen ein Praktikum machen.
Das ist für die Schülerinnen und Schüler gut
und auch für die Firmen.

Für Firmen ist es oft schwer, eine gute Auszubildende
oder einen guten Auszubildenden zu finden.
Durch das Praktikum haben sie bereits Kontakt
mit vielen Schülerinnen und Schülern.
Wenn eine Schülerin oder ein Schüler etwas richtig gut kann,
dann können sie dieser Person eine Ausbildung anbieten.

Die Schülerinnen und Schüler
sammeln durch die Praktika sehr viele Erfahrungen.
Das hilft ihnen dabei,
wenn sie sich für einen Beruf entscheiden.
Es kann auch sein,
dass ihnen ein Praktikum nicht gefällt.
Dann wissen sie, welchen Beruf sie später nicht machen möchten.

Die Lehrerinnen und Lehrer
unterstützen die Schülerinnen und Schülern bei den Praktika.
So können die Lehrerinnen und Lehrer
ihren Schülerinnen und Schülern helfen,
einen guten Start ins Berufsleben zu bekommen.
 

Berufs-Einstiegs-Begleiterinnen und Berufs-Einstiegs-Begleiter

Das Berufsleben ist ganz anders als das Schul-Leben.
Die Schülerinnen und Schüler müssen sich in der Ausbildung
erst einmal einleben und zurecht finden.
Dabei helfen ihnen die Berufs-Einstiegs-Begleiterinnen
und die Berufs-Einstiegs-Begleiter.
Die Abkürzung ist BerEb.
Das sind Personen,
die besondere Berufs-Erfahrungen und Lebens-Erfahrungen haben.

Beim Übergang von der Schule ins Berufsleben
brauchen manche Schülerinnen und Schüler mehr Hilfe als andere.
Dafür gibt es die BerEb.

Zum Beispiel helfen die BerEb bei:
• Problemen in der Schule.
• Ärger in der Firma.
• Stress in der Familie.

Die BerEb organisieren für die Jugendlichen
viele Unterstützerinnen und Unterstützer.
Deshalb heißt die Initiative: Bildungsketten.
Die BerEb sind zusammen mit den Unterstützerinnen und Unterstützern
wie eine Kette.
Zu den Unterstützerinnen und Unterstützern gehören zum Beispiel:
• Lehrerinnen und Lehrer
• Berufs-Beraterinnen und Berufs-Berater
• Ausbilderinnen und Ausbilder
• Eltern
 

Seniorinnen und Senioren, die helfen

Es gibt zusätzlich Personen,
die die Auszubildenden bis zum Ende der Ausbildung begleiten.
Das sind zum Beispiel Seniorinnen und Senioren.
Die Seniorinnen und Senioren haben jahrelange Berufs-Erfahrungen
und auch sehr viel Lebens-Erfahrung.
Sie betreuen Jugendliche bei ihrer Ausbildung.
Die Seniorinnen und Senioren helfen den Jugendlichen:
• Wenn sie Fragen haben.
• Bei Problemen im Betrieb.
• Bei den Vorbereitungen für ihre Prüfungen.

Diese Hilfe ist für die Jugendlichen kostenlos.
 

Stand: 16. März 2015