Neues Bildungsketten-Journal:
So geht kein Jugendlicher verloren

Ideen für die berufliche Zukunft hatte er viele, nur keinen handfesten Plan. Die Berufsorientierung brachte den Auszubildenden Murtaza Cönkel ans Ziel. Welche Schritte dafür notwendig waren, schildert die neue Ausgabe des Bildungsketten-Journals.

Mit der Initiative Bildungsketten werden junge Menschen wie Murtaza aus Hamburg auf die Berufsausbildung vorbereitet. Die Angebote beginnen in der 7. Klasse und reichen bis zum Ausbildungsabschluss. Gemeinsam mit den Ländern und der Bundesagentur für Arbeit setzt sich die Bundesregierung dafür ein, die Förderinstrumente stärker aufeinander abzustimmen.

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Murtaza  Cönkel und sein Ausbilder Harald Parbs

Das Land Hamburg geht in der Berufsorientierung konsequent seinen Weg, wie das Schwerpunktthema des neuen Bildungsketten-Journals zeigt. Alle Förderangebote sind darauf abgestimmt, dass Jugendliche wie Murtaza Cönkel beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung jene Unterstützung bekommen, die sie wirklich brauchen.

Der Effekt: Mehr Schüler/innen erhalten eine echte berufliche Perspektive, und die Wirtschaft sichert ihren Fachkräftenachwuchs.

„Grundgedanke ist, keinen Schüler als ungeeignet zu definieren“, sagt Matthias Quaeschning vom Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB).

Künftige Herausforderungen in der Berufsorientierung

Die externe Evaluation der Initiative Bildungsketten liefert Hinweise darauf, was für den Aufbau eines kohärenten Fördersystems zur Berufsorientierung noch zu tun ist. Beteiligte Akteure/innen der Bildungsketten sind in unterschiedlichen Förderprogrammen tätig. Folglich sollte die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Programmen gestärkt werden.

Organisieren die Hamburger Berufsorientierung: Katharina von Fintel und Matthias Quaeschning.

Ein Vorbild sind die hauptamtlichen Berufseinstiegsbegleiter/innen des neuen ESF-Bundesprogramms „Kofinanzierte Berufseinstiegsbegleitung“ und die ehrenamtlichen Ausbildungsbegleiter/innen der Initiative VerA. Beide arbeiten Hand in Hand, damit Jugendliche während der Ausbildung eine lückenlose Betreuung erhalten.

Künftige Herausforderungen in der Berufsorientierung und mögliche Lösungsansätze beschreibt das Journal aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit, die für die praktische Umsetzung des ESF-Bundesprogramms zuständig ist. Kurzinformationen zu aktuellen Themen und Entwicklungen rund um die Initiative Bildungsketten runden die neue Ausgabe des Journals ab.

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Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ihre Kritik. Schreiben Sie uns eine E-Mail an info@bildungsketten.de.
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Das Bildungsketten-Journal ist kostenlos bestellbar unter www.bildungsketten.de/publikationen.

Publikationen

  • Bildungsketten Journal 3/2015 ID = 1851

    Titelbild der Publikation

    So geht kein Jugendlicher verloren

    2015, 39 Seiten
    Bestell-Nr.: 31036

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 5,12 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/Bildungsketten_Journal_3_2015.pdf)

  • Bildungsketten Journal 2/2013 ID = 1683

    Titelbild der Publikation

    "Jetzt weiß ich, was ich alles kann"

    2013, 39 Seiten

    Download [PDF - 5,10 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/Bildungsketten_Journal_2_2013.pdf)

  • Bildungsketten Journal 1/2012 ID = 1751

    Titelbild der Publikation

    Die Nahtstellen-Manager

    2012, 36 Seiten
    Bestell-Nr.: 30768

    Kostenlos bestellen

    Download [PDF - 4,32 MB] (URL: http://www.bmbf.de/pub/Bildungsketten_Journal_1_2012.pdf)

Hier finden Sie die lieferbaren Materialien.
(URL: http://www.bmbf.de/publikationen/)

Ansprechpartner

  • Bundesinstitut für Berufsbildung, Arbeitsbereich 4.4, Servicestelle Bildungsketten

    • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    • Michael Schulte
    • Telefonnummer: 0228/107-2336
    • E-Mail-Adresse: michael.schulte@bibb.de