Bildungsketten-Werkstatt: „Jugendliche professionell begleiten – Diskriminierung entgegenwirken“

02.03.2017 | Berlin

Viele Jugendliche erfahren Diskriminierung und Benachteiligung. Zugleich haben viele Jugendliche und Eltern selber enge Vorstellungen von möglichen Berufs- und Lebenswegen. Was heißt das für die Arbeit der Berufseinstiegsbegleiter/-innen?

Das Bundesprogramm Berufseinstiegsbegleitung wird aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Der ESF verfolgt mit seiner Gesamtprogrammatik auch die Ziele Gleichstellung der Geschlechter und Antidiskriminierung. Auch für die Berufseinstiegsbegleitung gilt: Hier gibt es noch eine Menge zu tun. 

Viele Jugendliche erfahren Diskriminierung und Benachteiligung – z.B. aufgrund von Geschlecht, Migrationshintergrund, Behinderung. Zugleich haben viele Jugendliche und Eltern selber enge Vorstellungen von möglichen Berufs- und Lebenswegen. Was ist Diskriminierung eigentlich genau? In welchen Bereichen finden Ausgrenzung und Benachteiligung statt? Welche Auswirkungen hat dies für den Lebensweg der Jugendlichen? Und vor allem: Wie können Sie Ihre Jugendlichen bei beobachteter oder erlebter Diskriminierung begleiten und unterstützen?

Um diese Fragen geht es in der Bildungsketten-Werkstatt der Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Agentur für Querschnittsziele im ESF.

Die Teilnehmenden tauschen sich über ihre Erfahrungen aus, diskutieren Möglichkeiten und Grenzen, mit Diskriminierung und Ausgrenzung umzugehen und erhalten Informationen zu Diskriminierungsrisiken und -mechanismen.

Der Workshop richtet sich an Berufseinstiegsbegleiter/-innen, die offen sind, ihre konkreten Erfahrungen mit dem Thema im Workshop einzubringen.

Veranstaltungstermin:
2. März 2017, 10:00 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Kleisthaus
Mauerstraße 53
10117 Berlin

Ansprechpartner

    • Assistenz
    • Thomas Biermann
    • Telefonnummer: 0228 107-1400
    • E-Mail-Adresse: biermann@bibb.de