Im grünen Bereich - Berufseinstiegsbegleitung informiert sich über Gartenbauberufe

05.07.2017 | Berlin

Welche Rolle spielen Fische und Tomaten im Gartenanbau? Was für berufliche Möglichkeiten bietet das Gärtnereigewerbe? Auf der Internationalen Gartenausstellung in Berlin lernten Jugendliche Berufsfelder und Tätigkeiten im Gartenbau kennen.
Jugendliche erfahren, was Aquaponik ist.
In einem außerschulischen Erlebnisparcours „BerEb meets IGA Campus 2017“ am 5. Juli in Berlin konnten sich Jugendliche und ihre Berufseinstiegsbegleiterinnen und Berufseinstiegsbegleiter (BerEb) über die verschiedenen Berufsbilder und Tätigkeiten im Gartenbau informieren. An insgesamt drei Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler testen, ob sie einen grünen Daumen haben. Von der Forschung bis hin zum Anbau von Pflanzen erfuhren die Jugendlichen aus erster Hand, was das Berufsbild des Gärtners/der Gärtnerin ausmacht.

Eine Frau und drei Mädchen stehen zusammen, im Vordergrund sind Kräuter in Töpfen zu sehen. Eines der Mädchen probiert ein Blatt einer Kräuter-Pflanze.vergrößern
Jugendliche versuchen herauszuschmecken, um welche Pflanzen es sich handelt.
Dass das Berufsbild durchaus vielfältig und anspruchsvoll ist, zeigte ein kurzer Film, wie man durch die sogenannte Aquaponik - den Einsatz von Wasser aus der Fischzucht - Pflanzen wie beispielsweise Tomaten ressourcenschonend bewässert. Wie verschiedene Kräuter schmecken, welche Blüten essbar sind, und was Pflanzen brauchen, um optimal zu wachsen, lernten die Jugendlichen an einer weiteren Station.


Beispiel für Kooperation zwischen BerEb und Betrieben

Durchgeführt wurde die Veranstaltung vom JOBSTARTER-Regionalbüro Ost für die Initiative Bildungsketten in Kooperation mit dem Zentralverband Gartenbau e.V. auf der Internationalen Gartenausstellung. Ziel war es, den Jugendlichen durch den Erlebnisparcours auf spielerische Weise die vielfältigen Möglichkeiten des Berufes aufzuzeigen. Ein unerlässlicher Bestandteil der Berufseinstiegsbegleitung ist die Berufsorientierung, also das Kennenlernen der Arbeitswelt und das Sammeln praktischer Erfahrungen. Durch die Zusammenarbeit der Schule mit außerschulischen Partnern wird vielen Jugendlichen ein praxisnaher Einblick in spätere berufliche Tätigkeitsfelder ermöglicht. Auch andere Berufsbilder können Jugendlichen durch einen Erlebnisparcours mit verschiedenen Stationen nähergebracht werden.

Die Aktion war ein positives Beispiel dafür, wie Verbände und regionale Betriebe mit der Berufseinstiegsbegleitung zusammenarbeiten. Dabei erfahren die Jugendlichen von den Expertinnen und Experten selbst, welche Fertigkeiten und Fähigkeiten es für verschiedene Berufe braucht, und können sich an den Stationen zudem praktisch ausprobieren. Für BerEb bietet sich die Gelegenheit, sich regional weiter zu vernetzen und Kontakte zur Wirtschaft zu knüpfen, um Jugendliche noch besser unterstützen zu können.

www.beruf-gaertner.de

Text und Fotos: Carolin Jochum, Servicestelle Bildungsketten